Traditionelle Fundraising-Methoden verlieren bei erfahrenen Gen-Z-Spendern an Wirkung

Eine Studie der Georgia State University und der University of Texas at Dallas zeigt, dass traditionelle Fundraising-Instrumente wie Transparenz über Verwaltungskosten und emotionale Bildsprache bei erfahrenen Gen-Z-Spendern, die bereits an internationale Nichtregierungsorganisationen gespendet haben, weniger wirksam sind. Während diese Methoden bei der breiten erwachsenen Bevölkerung und bei erstmaligen Gen-Z-Spendern weiterhin gut ankommen, müssen Organisationen, die erfahrene junge Spender binden möchten, alternative Engagementstrategien entwickeln. Die Ergebnisse deuten auf eine Divergenz in der Spendenreaktion hin, die sich möglicherweise verstärken wird, wenn diese Altersgruppe älter wird.

Kernpunkte:

  • Transparenz über Verwaltungskosten resoniert weniger stark bei jungen Spendern, die bereits Erfahrung mit Spenden an internationale Nichtregierungsorganisationen haben.
  • Bei Gen-Z-Teilnehmern in einem Laborexperiment an der GSU führte die Exposition gegenüber beiden Fundraising-Instrumenten zusammen zu einer schwächeren Reaktion als bei einer national repräsentativen Stichprobe von Erwachsenen.
  • Die Lücke war fast ausschließlich auf eine Gruppe zurückzuführen: junge Spender mit persönlicher oder familiärer Erfahrung bei Spenden an internationale Hilfsorganisationen.

Quelle: https://afpglobal.org/news/familiar-fundraising-tactics-may-be-losing-ground-gen-z-donors · en · neutral